1,2 Milliarden: So viel Geld für heimische Start-ups wie nie zuvor

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1,2 Milliarden: So viel Geld für heimische Start-ups wie nie zuvor

2021 war ein Rekordjahr für österreichische Start-ups. Rund 1,23 Milliarden Euro haben junge Firmen im Vorjahr von Investoren bekommen - fünf Mal so viel wie 2020. 

Österreichische Start-ups sind bei Investoren stark gefragt. Der Gesamtwert der Investitionen in heimische Jungunternehmen stieg 2021 laut einer Studie des Unternehmensberaters EY auf die neue Rekordhöhe von 1,23 Milliarden Euro. 

Mehr als die Hälfte für GoStudent und Bitpanda

Der Löwenanteil ging dabei an die beiden "Einhörner" GoStudent (im Foto: die Gründer Felix Ohswald und Gregor Müller) und Bitpanda, die gemeinsam mehr als die Hälfte der Gesamtsumme lukrieren konnten. 

131 Finanzierungsrunden für Start-ups gab es im Vorjahr. An knapp mehr als jeder zweiten (55 %) waren österreichische Geldgeber beteiligt, rund ein Drittel (32 %) wurden sogar rein von heimischen Investoren getragen. An einem Viertel waren nur ausländische Investorengruppen beteiligt. .Beim Finanzierungsvolumen dominieren ausländische Geldgeber: Mehr als 75 Prozent des Risikokapitals kommen von rein ausländisch besetzten Investorengruppen. 

Noch nie so viele Millioneninvestments

„Der globale Start-up-Boom hat 2021 auch in Österreich zu neuen Rekordmarken geführt: Noch nie wurde so viel Geld in heimische Start-ups investiert und noch nie gab es so viele Millioneninvestments. Das ist einerseits Resultat eines starken Reifeprozesses des heimischen Start-up-Ökosystems, andererseits ein Spiegelbild der günstigen Großwetterlage mit viel Liquidität, niedrigen Zinsen und attraktiven Renditen in Europa“, so Florian Haas von EY Österreich.