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Im August fließt erstes Teuerungsgeld

Finanzhilfen der Politik: Erste Zahlungen schon ab August, weitere folgen im Herbst.

Wien. Heute beschließt der Nationalrat das neue Entlastungs-Gesetz, ab 1. August sollen die ersten Zahlungen erfolgen – speziell an jene, die am stärken von der Teuerung betroffen sind. Es ist der erste von drei Schritten des Pakets. Doch wann erhält wer was und wie viel? Ein Überblick.

Ab August:

Familienbeihilfe: Als Einmalzahlung bekommen Familien 180 Euro zusätzliche Familienbeihilfe pro Kind.

Familienbonus: Der von 1.500 auf 2.000 Euro erhöhte Familienbonus wird auf das ganze Jahr 2022 vorgezogen. Die Auszahlung im Rahmen der Aufrollung der Lohnverrechnung ist ab September möglich.

Vulnerable Gruppen: 300 Euro Bonus als Einmalzahlung fließen als Teuerungsausgleich für Menschen mit geringem Einkommen, wie etwa Sozialbeihilfe­bezieher, Arbeitslose und Mindestpensionisten.

Wohnen: Aufstockung des Wohnschirms gegen Delogierungen um 60 Mio. Euro.

Ab Herbst:

Klimabonus: Ab Oktober fließt der Klimabonus – das sind 250 Euro für jeden. Für jedes Kind kommen noch weitere 125 Euro dazu.

Geld-zurück-Bonus: Zusätzlich zum Klimabonus kommt der Geld-zurück-Bonus als Zuckerl obendrauf. Das heißt, weitere 250 Euro pro Person, 125 für Kinder. Rechnet man beides Boni zusammen, bekommt jeder Erwachsene 500 Euro und jedes Kind 250 Euro.

CO2-Bepreisung: Als Entlastung bis zum Herbst wird die Emissionssteuer erst ab Oktober geltend.

Ab Jänner 2023:

Sozialleistungen: Mit Jahresbeginn werden alle Sozialleistungen an die Inflation angepasst. Damit bekommt man ab Jänner u.a. mehr Familien- und Studienbeihilfe, Kinderbetreuungs-, Kranken-, Reha- und Umschulungsgeld.

Kalte Progression: Ebenso wird die kalte Progression abgeschafft: Bis zu einer Million Euro Jahresgehalt werden die Steuer-Stufen angepasst. So will man die heimliche Steuererhöhung bei mehr Gehalt abschaffen.

Lohnnebenkosten: Auch die Lohnnebenkosten sollen gesenkt werden. Der UV-Beitrag soll um 10 % sinken, der FLAF-Beitrag auf 3,7 %.