Mineralölgruppe Doppler verkaufte 2021 wieder so viel wie vor Corona

Umsatz um 10 Prozent auf 1 Mrd. Euro gesteigert - Nach Kooperation mit mjam soll eine mit Lieferando folgen

Die Mineralölgruppe Doppler mit Sitz in Wels hat ihren Umsatz 2021 um 10 Prozent auf 1 Mrd. Euro gesteigert, die Absatzmengen lagen wieder auf Vor-Corona-Niveau. Nachdem sich das Liefergeschäft der Spar-Express-Märkte an den Tankstellen in Zusammenarbeit mit mjam zufriedenstellend entwickelt hat, will man kommendes Jahr zusätzlich eine Kooperation mit Lieferando starten, hieß es in einer Aussendung am Dienstag.

Der Stromverkauf an den Turmstromstationen hat sich auf gut 300.000 Kilowattstunden mehr als verdoppelt. Aber auch wenn die Zahl der elektrisch fahrenden Kunden zunehme, so sei der Strom weiterhin mit keinen Deckungsbeiträgen darstellbar, berichtet Bernd Zierhut, Geschäftsführer des nach eigenen Angaben größten unabhängigen privaten Tankstellenbetreibers Österreichs. Im Flüssiggasbereich habe man sich mit 21.000 Tonnen Absatz von Propan und Butan als Nummer 2 am österreichischen Markt behauptet.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit werde erst im März vorliegen, werde aber aus heutiger Sicht "an die Reihe der sehr guten Ergebnisse der letzten Jahre nahtlos anschließen", erwartet Zierhut. Im heurigen Jahr wolle man die Turmöl- und Turmstromstationen weiter ausbauen. Mittelfristiges Ziel ist die Marktführerschaft im Tankstellen- ebenso wie im Flüssiggasgeschäft sowie im Bereich Strom und Mobilität. Die Doppler Gruppe betreibt aktuell österreichweit 260 Tankanlagen, 240 davon unter der Marke Turmöl. Zudem sind an mehr als 70 Standorten mittlerweile Spar-Express-Märkte zu finden. Auch ihr Ausbau soll 2022 vorangetrieben werden.